Standort Ribnitz-Damgarten

Unsere Hausboote in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

Boddenperle

Ribnitz-Damgarten

ab 230,00 Euro

Kranichnest

Ribnitz-Damgarten

ab 170,00 Euro

Charlotte

Ribnitz-Damgarten

ab 110,00 Euro

Rosi

Ribnitz-Damgarten

ab 110,00 Euro

Paula

Ribnitz-Damgarten

ab 100,00 Euro

Von der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten aus hinaus zu allerhand Meeresabenteuern

Als Paar oder mit der Familie ein Hausboot mieten. Davon träumt vermutlich jeder Hobby-Kapitän. Zugegeben, unsere schwimmenden Häuser sind am Liegeplatz in Ribnitz-Damgarten fest verankert. Doch das tut einem gelungenen Ostsee Urlaub keinerlei Abbruch, denn immerhin bieten die Hausboote höchsten Komfort für jeden Anspruch. Egal, ob die kleine Variante für Paare, oder eine der großen Varianten für bis zu sechs Personen gewählt wird.

WLAN, eine komplette Bad- und Küchenausstattung und eine Bug- oder Dachterrasse sind auf jedem schwimmenden Ferienhaus Ribnitz-Damgarten vorhanden. Vor allem der Außenbereich lädt zu entspannten Kaffee- und Frühstücksrunden sowie zu romantischen Abendessen mit Seeblick ein. Je nach Art des gemieteten Hausbootes können außerdem noch eines, oder mehrere, der genannten Specials vorhanden sein: ein Wanderkajak, ein Kamin, ein Elektrogrill oder zwei Stand-Up-Paddle. Damit lässt sich ein ebenso sportiver wie erholsamer Ostsee Urlaub verleben, ganz nach persönlicher Vorliebe.

Wer sich in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten ein schwimmendes Haus mieten möchte, trifft zudem auf eine Vielzahl an spannenden Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Das Deutsche Bernsteinmuseum in der Stadt Ribnitz-Damgarten selbst, Ostsee und Bodden, die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die nahe gelegenen Städte Rostock und Stralsund, sowie viele spannende Ausflugsziele mehr, ziehen immer mehr Besucher an.

Eine Erkundungstour durch die Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

Die heute rund 15.000 Einwohner zählende Kleinstadt Ribnitz-Damgarten, geht auf einen Zusammenschluss zweier früher eigenständiger Ortschaften zurück. 1950 wurden die beiden, bis dato souveränen, Gemeinden Ribnitz und Damgarten zu einer kleinen Stadt vereinigt, was sich noch heute gut erkennen lässt.

Schon nach wenigen Schritten vom Ferienhaus Ribnitz-Damgarten in Richtung Ortskern wird ersichtlich, dass es derer zwei gibt. Im unmittelbar am Ribnitzer See gelegenen Ribnitz sollte zunächst ein Besuch des Deutschen Bernsteinmuseums auf dem Programm stehen. Es geht auf eine Privatsammlung des Lehrers Richard Suhr zurück, die seit den 1930er Jahren besteht. Zu sehen gibt es Kunstwerke, die aus Bernstein gefertigt wurden sowie bemerkenswerte Bernsteineinschlüsse. Insgesamt sind etwa 1.600 Exponate in der ständigen Ausstellung vorhanden.

Untergebracht ist das Bernsteinmuseum im Klarissenkloster Ribnitz. In der Klosterkirche öffnet das Kloster seine Schatzkammer. Eine weitere Ausstellung hinter Klostermauern widmet sich dem Bauhaus-Künstler Lyonel Feininger, der von 1905 bis 1921 zu zahlreichen Aufenthalten in Ribnitz weilte. An Ort und Stelle können Kunstwerke besichtigt werden, die Feininger in Ribnitz schuf.

Im Klosterhof startet der sogenannte Feininger-Rundgang. Erste Station ist das mittelalterliche Stadttor, gefolgt vom Hafen. Insgesamt zehn Stationen führen bis in die Altstadt und kennzeichnen Orte, die dem Künstler von Bedeutung waren. Wasserratten, denen ein schwimmendes Haus mieten noch nicht genug Wasserspaß ist, entspannen danach in der Bodden-Therme. Während der Nachwuchs das Erlebnisbad und die Wasserrutsche nutzt, können die Eltern in der Saunalandschaft die Seele baumeln lassen, eine Massage genießen oder sich im Sportbecken auspowern. Die Route der Backsteingotik führt schließlich noch einmal durch den Ortskern.

Diesmal stehen die architektonischen Highlights der Bauform Backsteingotik im Fokus. In Ribnitz sind dies die Stadtkirche Sankt Marien, die Klosterkirche und das Rostocker Tor. Das im 15. Jahrhundert erbaute Stadttor ist das letzte erhaltene Ribnitzer Stadttor. Die vierte Station des Rundgangs liegt im Zwillingsort Damgarten. Die Sankt Bartholomäus Kirche aus dem 13. Jahrhundert sitzt hoch oben auf einem Hügel, von dem aus sich weit in den Ort blicken lässt.

Doch auch ein Gang in die Kirche sollte nicht fehlen. Der barocke Altaraufsatz aus dem Jahre 1721 zeigt Jesus mit seinen Jüngern. Im Kontrast dazu stehen die 1971 gebaute Kirchenorgel und moderne Glasfenster des Künstlers Thomas Kuzio, die die Kirche seit 2002 schmücken.

Freizeitspaß am Ribnitzer See

Ein Hausboot mieten am Ribnitzer See bietet vor allem Naturfreunden spannende Möglichkeiten. Dabei ist der Ribnitzer See, der auch als Teil des Saaler Boddens bekannt ist, bereits ein Natur-Highlight. Beim Saaler Bodden nämlich handelt es sich um eine Lagune die mit Meerwasser aus der Ostsee gespeist wird.

Dennoch hat das Areal Seecharakter. Wasserwanderungen mit Kajak, Boot oder Stand-Up-Paddle können hier zu ganzen Tagesausflügen ausgeweitet werden. Außerdem können Wasserski-, Segel- und Wakeboard-Kurse belegt werden. Angelfreunde sind herzlich dazu eingeladen sich von der Gemeinde Ribnitz-Damgarten eine Angelberechtigung für den Ribnitzer See ausstellen zu lassen. In der näheren Umgebung gibt es übrigens noch zahlreiche weitere Gewässer, die Angler willkommen heißen.

Eine Radtour nach Warnemünde

Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem wird die gut 60 Kilometer lange Tagestour nach Warnemünde durch flaches Terrain bestens gefallen. Der benötigte Drahtesel kann von zu Hause mitgebracht oder in Ribnitz-Damgarten ausgeliehen werden – es gibt dort eine breite Auswahl an Radverleihen. Der Clou an dieser Tour: sie führt ausschließlich über Rad-, Wald- und Feldwege und sorgt somit für absolute Entschleunigung. Startpunkt ist der Hafen in Ribnitz.

Immer am Seeufer entlang fährt man zunächst bis nach Körkwitz und macht dann einen Abstecher an den Bernsteinsee, wo eine Schwimmpause eingelegt werden kann. Über den Naturlehrpfad geht es dann hinein ins Ribnitzer Moor. Wer möchte kann unterwegs am Infozentrum Wald und Moor im Ortsteil Neuheide Halt machen, und sich über die Besonderheiten dieses 6.000 Jahre alten Hochmoors informieren. Hierhin lohnt jedoch auch ein Tagesausflug, mit einer geführten Moorwanderung, an einem anderen Urlaubstag. Wer im Fahrradsattel bleiben möchte fährt von Neuheide aus durch die Moorlandschaft nach Norden und durchquert dort den Ortsteil Neuhaus.

Von hier aus führt ein ausgeschilderter Küstenradweg immer am Strand entlang bis nach Graal-Müritz. Weitere ausgeschilderte Radwege schlängeln sich dann durch die Rostocker Heide. Über Markgrafenheide gelangen die Radler zum Ostseebad Warnemünde. Die Fähre an der Hohen Düne legt alle zehn Minuten ab und bringt Besucher hinein in die Stadt. Warnemünde liegt auf halber Strecke und eignet sich gut, um eine längere Mittagspause einzulegen. Sandstrandfreunde entspannen bei Wellenrauschen und einem Bad in der Ostsee. Wem der Sinn nach klassischer Bäderarchitektur steht spaziert die Seepromenade entlang. Auf dem Planetenwanderweg lassen sich auf einer Strecke von zwei Kilometern die Beine vertreten. Schautafeln informieren Interessierte über das Sonnensystem.

Eine Strandwanderung führt schließlich zur Steilküste Stoltera die einen atemberaubenden Ausblick über die Ostsee frei macht. Außerdem reihen sich entlang der Strandpromenade eine Vielzahl an Restaurants, Bars und Cafés auf, in denen sich lecker zu Mittag essen lässt. Um am Nachmittag zurück an den Ribnitzer See zu gelangen besteigt man zunächst wieder die Fähre in gegensätzlicher Richtung und biegt dann, in Markgrafenheide, nach Hinrichshagen ab. Von dort führt der Radweg zur Erich-Weinert-Siedlung und quer durch die Rostocker Heide. Über Klockenhagen gelangt man zurück zum Ausgangspunkt.

Zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Nur für gut trainierte Radsportfreunde eignet sich ein Ausflug per Rad auf die nicht weniger als 45 Kilometer lange Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die an der Nordseite des Daarßer Boddens liegt. Wer weniger stramme Waden hat muss nicht auf den Ausflug verzichten. Man kann die Halbinsel von Ribnitz-Damgarten aus auch mit dem Auto, dem Motorboot oder mit dem Fahrgastschiff erreichen. Der Darß beeindruckt mit einer Menge weißer Sandstrände, die an die Karibik erinnern.

Etwa 60 Prozent der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gehören dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft an. Und der ist ein wahres Naturparadies. Naturlehrpfade führen durch kiefernbestandene Küstenwälder. Im Herbst kann die Hirschbrunft beobachtet werden, zu der geführte Exkursionen angeboten werden. Außerdem kann man hier Kraniche und seltene Seeadler in ihrem natürlichen Habitat erleben. Kunstfreunde machen sich auf ins Ostseebad Ahrenshoop, wo im 19. Jahrhundert die Künstlerkolonie Ahrenshoop gegründet wurde. Dort entstandene Gemälde werden im Kunstmuseum ausgestellt.

Eine Stadt mit viel Tradition: die Hansestadt Rostock

40 Kilometer weit im Westen liegt die Hansestadt Rostock, die schon immer eng mit der Ostsee verknüpft war, und so in maritimer Tradition steht. Dies wird noch heute im Stadtbild an jeder Ecke ersichtlich. Egal ob man am Matrosendenkmal oder den historischen Kaufmannshäusern aus Zeiten der Hanse vorbei flaniert. Besonders hübsch anzusehen ist das farbenfroh gestaltete Patrizierhaus Kerkhoffhaus aus dem 15. Jahrhundert, das sich gleich hinter dem Rathaus befindet. Die Hausfront weist reiche Verzierungen aus Terrakotta auf.

Im 16. Jahrhundert wurden die Frontverzierungen im Stile der Renaissance erweitert. Im 18. und 19. Jahrhundert folgten Umbauten, die dem Zeitgeist folgen sollten, und die Front nunmehr um klassizistische Elemente erweiterten. Um die Wende zum 20. Jahrhundert folgte ein weiterer Umbau, diesmal in den Innenräumen, im Jugendstil. In der Langen Straße finden Architekturbegeisterte noch zahlreiche Beispiele des zu DDR-Zeiten en vogue gewesenen Sozialistischen Klassizismus. Besonders wer mit Kindern reist, freut sich über die vielfältigen touristischen Angebote für Familien in Rostock. Der Zoo der Stadt beherbergt mehr als 450 Tierarten.

Highlights sind das Polarium, in dem sich Eisbären und verschiedene Pinguinarten tummeln, sowie das Darwineum. Hier leben etwa 80 Tierarten in der Tropenhalle und mehreren Aquarien zusammen. Orang-Utans, Gorillas, Gibbons, Leguane und viele mehr. Gewürdigt wird hier außerdem dem Lebenswerk des Namengebers des Darwineums, dem Evolutionsforscher Charles Darwin. Eine sehr kleinteilige Ausstellung informiert über die Errungenschaften seiner Forschung. Bei Familien ebenso beliebt ist das Schifffahrtsmuseum, das über die Tradition der Seefahrt, vom Ursprung an, alles erklärt, was man wissen muss.

Das einfachste Boot, der slawische Einbaum, steht hier genauso im Fokus wie moderne Schiffswerften. Für kulturinteressierte Paare lohnt sich die Fahrt nach Rostock besonders in den Abendstunden wenn hier die Norddeutsche Philharmonie aufspielt, oder am Volkstheater Rostock, einem Vier-Sparten-Haus, Schauspielaufführungen, Ballettabende und Musikaufführungen stattfinden.

In die Stadt des Meeres, nach Stralsund

Mit 60 Kilometern noch ein wenig weiter entfernt, und dazu in östlicher Richtung, liegt die Hansestadt Stralsund. Liebhaber des Meeres und seiner Bewohner sollten die mit etwas mehr Aufwand verbundene Anfahrt jedoch keinesfalls scheuen. Denn Stralsund kann getrost die Stadt des Meeres genannt werden, und das nicht nur weil sie direkt an der Ostsee, und vor den Toren der Insel Rügen liegt.

Mit dem Ozeaneum verfügt Stralsund über das prestigeträchtigstes Meeresmuseum in ganz Deutschland. Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche gegliedert und geht vom Allgemeinen – den Weltmeeren – hin zum Spezifischen – der Ostsee. Besucher erfahren hier bis ins kleinste Detail welche Flora und Fauna sich in den Weltmeeren bewegt, und wie der Lebenskreislauf dort funktioniert.

Besonders interessant ist die Dauerausstellung zur Ostsee. Die Ausstellungsmacher erklären hier wie unser eigenes Verhalten gegenüber unserer Umwelt sich auf die Meeresgesundheit auswirkt. Für Kinder gibt es einen eigenen Museumsbereich, in dem alle Fragen kindgerecht erklärt werden. Spiel- und Mitmachangebote sorgen dafür, dass den Kleinen nicht langweilig wird. Besonders gerne bestaunt werden die Aquarien, die unterschiedliche Meereswelten im Original abbilden: inklusive ihrer Bewohner.

Ein weiterer maritimer Anziehungspunkt in Stralsund ist das Museumsschiff Gorch Fock I. Früher wurde das Schiff von der Marine als Segelschulschiff genutzt. Heute findet sich im Schiffsbauch, der im Hafen von Stralsund liegenden Gorch Fock, ein schwimmendes Museum in dem sich die Tradition der militärischen Seefahrt nachspüren lässt. Wer danach immer noch nicht genug von Meer und Schifffahrt hat, besucht noch das Meeresmuseum. Schwerpunkte sind hier Meeres- und Fischkunde sowie die Geschichte der Fischerei. Zum Abschluss darf ein Spaziergang durch die historische Altstadt, die unmittelbar am Meer liegt, nicht fehlen. Besucher fühlen sich hier schnell ins Mittelalter zurückversetzt. In engen Altstadtgassen reiht sich ein historisches Hanse- und Handelsgebäude, mit typischen Backsteinantlitz, an das nächste. Rund um das Rathaus erstrahlen die alten Kaufmannshäuser in bunten Pastellfarben.